|
Rückschau auf die Aktionen der "Initiative für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie" und weitere Aktionen |
Im Jahr 1999 übergab diese Initiative an den Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages in Bonn über 27.000 Unterschriften für den Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2002. Obwohl die Presse darüber informiert war, folgte niemand von der Presse unserer Einladung.
Die über 27.000 Unterschriften wurden von zwei Mitgliedern des Petitionsausschusses entgegengenommen und in den Deutschen Bundestag getragen.
Die Petition wurde vom Deutschen Bundestag behandelt und der Bescheid wurde der Initiative von der damaligen Vorsitzenden des Petitionsausschusses, Frau Heidemarie Lüth zugeschickt.
Der Petitionsausschuss zitiert in diesem Bescheid das Bundesministerium für Umwelt-Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und weist darauf hin, dass das BMU bis zum Jahr 2002 einen vollständigen Ausstieg nicht für möglich erachte, da bei weiterer Nutzung weitgehend abgeschriebener Atomkraftwerke erhebliche wirtschaftliche Vorteile gegenüber konventionellen Kraftwerken (verschiedener Energieträger1) entstehen könnten.
In diesem Zusammenhang werden jedoch die zunehmende radioaktive Belastung der Umwelt, die gesundheitlichen Gefährdungen, die Unfallgefahr und die hohen Beseitigungskosten von Atommüll nicht berücksichtigt. Folgende Risiken müssen u.a. bei einem langen Verbleib ca. 30 Jahre in der Atomwirtschaft in Betracht gezogen werden.
Atomkraftwerke sind unwirtschaftlich,
1 Deutscher Bundestag, Petitionsausschuss, Schreiben vom 21.06.00, S. 83
Zum Vergleich: Die Kosten für Strom aus einer Windanlage betragen circa 0,08 € pro kWh mit Entsorgung, die Kosten für Sonnenenergie betragen ca. 0,80 € mit Entsorgung.
Da lt. Greenpeace zurzeit nur ca. 34% der Stromversorgung durch Atomstrom gedeckt werden, kann dieser Anteil durch Blockheizkraftwerke (Gas), erneuerbare Energien (Sonne, Wind, Wasser), nachwachsende Rohstoffe (Stroh, Hanf) und Energiesparmaßnahmen im Haushalt, beim Hausbau und in der Industrie aufgebracht werden.
Folgende Organisationen/ Gruppen nahmen mit Infoständen an dieser Veranstaltung
teil:
Greenpeace Gruppe Hannover, IPPNW (Deutsche Sektion der
Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte
in sozialer Verantwortung e.V., Berlin, Strahlentelex mit Elektrosmog
(Zeitschrift) Berlin, Zukunft-Sonne e.V. und Sonnen-Energie-Zentrum,
Ostrhauderfehn (Friesland), BUND-AG Atom, Friedensgruppe Landkreis
Harburg und Contra Atom (Buchholz), Mensch Umwelt Tierschutz - Die
Tierschutzpartei (Landesverband Niedersachsen), (eventuell einige
Fotos), Selbsthilfegruppe Zahnmetall, MCS und CFS, c/o Kibiskiss
Hannover, Selbsthilfegruppe für Chemikalien - Geschädigte Hemmingen.
Diese Veranstaltung hatte zum Ziel, die Bürger über die zunehmende radioaktive Verseuchung des Trinkwassers, der Nahrungskette und der Gebrauchsgegenstände zu informieren und Lösungsmöglichkeiten anzubieten, zum Beispiel den Wechsel zu ökologischen Stromanbietern.
Außer Informationsständen und Vorträgen gab es auch Musik, Theater für Kinder, Malen mit Pflanzenfarben, Verkauf ökologischer Kleidung, ökologischer Imbiss mit Getränken.
Obwohl die Presse bundesweit zu einem Pressegespräch mit Ärzten und Wissenschaftlern und Umweltaktivisten eingeladen worden war, nahm sie den angekündigten Termin nicht wahr.
"Die Initiative für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie" sucht zurzeit eine oder mehrere geeignete engagierte Personen, die bereit sind, die Leitung zu übernehmen.
Jeder Bürger hat jedoch die Möglichkeit, Info-Material unter folgenden Internetadressen aus dem Internet ausdrucken zu lassen, sowie die angebotenen Informationen und Handlungsmöglichkeiten umzusetzen und weiterzuempfehlen.
| Kontakt: |
Unterstützer/Verlinkung |
|
| www.sofortiger-atomausstieg.info |
www.bbu-online.de |
www.veganleben.de.vu |
Sonnige Grüße
"Initiative für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie"
Aktualisierung dieser Seite am: 24.05.2003
| zur Startseite |