Infoblatt zum Verschicken in Eigenverantwortlichkeit
(als PDF-Datei zum Ausdrucken vom eigenen PC)
Die "Initiative für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie" ist parteiunabhängig, sucht sich jedoch auch Unterstützung in den Parteien. Nur gemeinsam können wir den Ausstieg aus der Atomenergie erreichen! Die Initiative besteht zurzeit aus über 2000 Einzelpersonen und über 100 Verbänden. Sie will auch ausländische Initiativen dazu anregen, sofort aus der Atomenergie auszusteigen.
Unglaublich: Bereits seit Ende der 70er Jahre ist die Freigabe von radioaktiven Reststoffen unter bestimmten Bedingungen in Deutschland auf Mülldeponien und vor allem zur Wiederverwertung bzw. Wiederverwendung im konventionellen Bereich erlaubt. *)1
Jetzt soll diese Praktik an die Forderungen der EU-Richtlinie 96/29 Euroatom angepasst werden. Das bedeutet weiterhin: Beseitigung schwach radioaktiver Abfälle auf Mülldeponien, Recycling von schwach radioaktivem Metallschrott, z.B.: zur Zahnspange oder Getränkedose (Öko-Test 7/2000), jedoch in großen Mengen. *)1. In der EU-Richtlinie ist der Grenzwert von 10 m Sv/Jahr pro Person festgelegt. In Deutschland hat dieser Grenzwert nur Richtwertcharakter. *)1.
Das Umweltministerium für Naturschutz und Reaktorsicherheit hat in einem Brief von Herrn Dr. Greipl unserer Initiative mitgeteilt, dass inzwischen in der wissenschaftlichen Literatur zahlreiche Befunde über Umwandlungen von normalen zu bösartigen Zellen durch niederintensive Radioaktivität vorliegen. Der kanadische Wissenschaftler Petkau hat bereits 1972 Zellmembranschädigungen durch chronische, schwach radioaktive Strahlung festgestellt. Intakte Zellmembranen sind für ein gutes Immunsystem notwendig. Prof. Dr. John Gofmann, der an der Entwicklung der Atombombe beteiligt war, sagte: "Jetzt, da wir die Gefahren niedriger Strahlung kennen, war das Verbrechen nicht mehr ein Experiment, das wir machten, sondern Mord" (Zitat gekürzt) *)2.
Nach einer Krankheitsartenstatistik der AOK-West von 1997 sind die Krankenhausfälle im Vergleich von 1985 zu 1997 im Hinblick auf Tumore um ca. 50 % angestiegen und haben im Hinblick auf Ernährungs- und Stoffwechselerkrankungen sowie Störungen im Immunsystem um ca. 1/3 zugenommen.
Die Freigabe schwach radioaktiver Stoffe ist ethisch und finanziell nicht vertretbar:
Krankheiten und menschliches Leid werden verursacht und Folgeschäden ignoriert!
Für die Krankenkassen entstehen unnötige Kosten.
Die radioaktive
Verseuchung der Umwelt nimmt ständig zu,
*)1 W. Neumann, "Freigabe von schwachaktiven Reststoffen..." S. 79 + 86 + 87, Bericht 21-22, Otto Hug Strahleninstitut
*)2 Ralph Graeub, "Der Petkau-Effekt"
Durch den Abbau von Uran verlieren Menschen ihre Heimat,
Arbeitskräfte in Atomkraftwerken und im
Uranabbau haben 10 bis 15 Mal mehr Krebs (Lungenkrebs) als der Durchschnittsbürger
Laut Dr.med. Hoffmann vom Bremer Institut für Prävention und
Sozialmedizin sind Arbeitskräfte in
Atomkraftwerken die am höchsten strahlenbelastete Berufsgruppe überhaupt.
Ganz besonders betroffen sind sogenannte
Leiharbeiter, die ¾ der Arbeitskräfte ausmachen, da sie häufiger in Kontakt
mit radioaktiver Strahlung kommen als das Stammpersonal.
Atomkraftwerke sind unwirtschaftlich
Da zurzeit lt. Greenpeace nur ca. 34 % der Stromversorgung durch Atomstrom gedeckt werden, kann dieser Anteil durch Blockheizkraftwerke (Gas), erneuerbare Energien (Sonne, Wind, Wasser), nachwachsende Rohstoffe (Stroh, Hanf) und Energiesparmaßnahmen im Haushalt, beim Hausbau und in der Industrie aufgebracht werden.
Die Kosten für Strom aus einer Windkraftanlage betragen ca. 8,7 Cent pro kWh mit Entsorgung, die Kosten für Sonnenenergie hingegen 81,8 Cent mit Entsorgung!
Die Verbreitung dieses Infomaterials ist für die Verwirklichung des sofortigen Atom-Ausstiegs sehr wichtig.
Wer daran interessiert ist, kann Material unter folgender Internet-Adresse abrufen:
| Kontakt: |
Unterstützer/Verlinkung |
|
| www.sofortiger-atomausstieg.info |
www.bbu-online.de |
www.veganleben.de.vu |
Wechseln Sie bitte zu ökologischen Stromanbietern!
Eine Liste ökologischer Anbieter finden Sie hier.
Bitte schicken Sie dieses Informationsblatt an folgende Adressen:
· Herrn Gerhard Schröder,
Bundeskanzler, Kanzleramt, 10557 Berlin
· Herrn Jürgen Trittin, Umweltminister, Alexanderplatz 6, 10178
Berlin
· Frau Renate Künast, Bundesministerin für Verbraucherschutz,
Ernährung und Landwirtschaft,
Wilhelmstr. 54, 10178 Berlin
· Frau Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit, Am Probsthof
78a, 53121 Bonn
· Frau Birgit Bender, gesundheitspolitische Sprecherin von Bündnis
90 / Die Grünen, Platz der Republik, 11011 Berlin
· Frau Hiltrud Breyer, Mitglied des Europäischen Parlaments (Bündnis
90/Die Grünen),
Atom, Energie, Gentechnik, Rue Wiertz, B - 1047 Brüssel
· Sekretariat des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit
und Verbraucherschutz
beim europäischen Parlament (Bündnis 90/Die Grünen), z.Hd.
des/der Vorsitzenden, Rue Wiertz, B – 1047 Brüssel
· Herrn Michael Müller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender
(SPD) Bereich Umwelt, Naturschutz,
Reaktorsicherheit, sowie Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz,
Platz der Republik, 11011 Berlin
· Wolfgang Clement Wirtschafts-, Arbeits -und Sozialminister, Bundesministerium
für Wirtschaft und Technologie,
Scharnhorststr. 34-37, 10115 Berlin
· Frau Erika Lotz, Gesundheit und soziale Sicherung ( SPD ), Platz der
Republik 1, 11011 Berlin
· Herrn Klaus Kirschner, Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit
und soziale Sicherung ( SPD ),
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
· Frau Ulrike Mehl, Sprecherin der Arbeitsgruppe für Umwelt, Naturschutz
und Reaktorsicherheit,
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
· Herrn Dr. Peter Paziorek, Leiter der Arbeitsgruppe Umwelt, Naturschutz
und Reaktorsicherheit (CDU),
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
· Frau Ursula Schleicher, MDEP, Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit
und Verbraucherschutz (CSU),
AFP, 15E202, B - 1047 Brüssel
· Frau Brigitte Behrens, Greenpeace e. V. 22745 Hamburg
· Herrn Jochen Flasbarth, Präsident des Naturschutzbundes Deutschland
(NABU), Herbert - Rabinstr. 26, 53225 Bonn
· Frau Angelika Zahrnt, Präsidentin des BUND, Bundesgeschäftsstelle,
Am Kölnischen Park 1, 10175 Berlin
· Herrn Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer,
Herbert-Lewin-Str. 1, 50931 Köln
Sehr geehrte Frau, sehr geehrter Herr ___________________________
wir bitten Sie, sich für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie einzusetzen.
Vielen Dank im Voraus für Ihren Einsatz!
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